Kleintierzuchtverein Langenzersdorf KTZV-N9
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Der Reisfink, auch Reisamadine oder Reisnonne

Der Reisfink, auch Reisamadine oder Reisnonne

  • Höhere Klassifizierung: Bronzemännchen
  • Wissenschaftlicher Name: Padda oryzivora
  • Gattung: Reisfinken
  • Biologischer Rang: Art

Artbeschreibung

Der Reisfink gehört zu den domestizierten Prachtfinken und kommt in zahlreichen tropischen Regionen vor. Ursprünglich stammt diese Vogelart aus Java und Bali, ist mittlerweile aber durch den Menschen über zahlreiche Regionen Südostasiens verbreitet. Auch in einigen afrikanischen Regionen kommt der Reisfink, der schon vor etwa 400 Jahren in China und Japan gezüchtet wurde, inzwischen vor.

 

Farbvarianten

Die Grundfarbe der Reisfinken ist grau und es besteht keine besondere farbliche Differenzierung zwischen männlichen und weiblichen Vögeln. Lediglich der Schnabel weist beim männlichen Tier eine intensivere Rotfärbung auf als beim Weibchen. Das Gefieder der Jungvögel ist auf der Körperoberseite dunkelgrau und auf der Unterseite gelblich grau gefärbt. Die Füße sind fleischfarben, während sie beim erwachsenen Vogel eher rosarot gefärbt sind. Die Jungtiere verfügen im Gegensatz zu den erwachsenen Vögeln über einen schwarzen Schnabel. Verschiedene Zuchtvarianten bringen aber gelegentlich auch andersfarbige Reisfinken hervor, die beispielsweise weiß, gescheckt oder silberfarben sein können.

 

Aussehen

Das Gefieder der Reisfinken ist im Rücken- und Brustbereich grau, Kopf und Kehle sind teilweise schwarz. Besondere Merkmale sind die ausgeprägten weißen Wangenflecken und der kräftige Schnabel, der weitgehend rot gefärbt ist, aber zur Spitze hin weiß wird. Der Schnabel ist bei den Weibchen etwas kleiner und die Gefiederfärbung insgesamt blasser als bei den männlichen Tieren. Die Reisfinken haben braune Augen mit hellroten Augenringen.

 

Wesen und Charakter

Der Reisfink kann sehr streitlustig sein, so dass er mit seinen Artgenossen nur in einer ausreichend großen Voliere, in der die Vögel sich auch mal aus dem Weg gehen können, zusammenleben sollte. Darüber hinaus baden die Vögel, die als Haustiere sehr beliebt sind und im Allgemeinen einen friedlichen Charakter aufweisen, äußerst gerne.

 

Natürlicher Lebensraum

Der Reisfink bewohnt in seinen tropischen Heimatregionen vorzugsweise lichte Wälder mit Grasflächen und hält sich oftmals auch in der Nähe von Ortschaften auf. Die kleinen Vögel, die sich hauptsächlich von Getreidekörnern und Grassamen ernähren, fallen oft in Scharen über die Reisfelder her und picken die Reiskörner aus den Rispen, was ihnen auch zu ihrem Namen verholfen hat. Sie leben in kleinen Schwärmen zusammen, brüten in Kolonien und richten ihre Nester in Baumhöhlen oder unter Hausdächern ein.

 

Geschichte

Der domestizierte Reisfink ist seit Januar 2011 mit Herkunftsnachweis meldepflichtig.

 

Quelle: http://www.grumpi.de/haustiere/voegel/arten/sperlinge/reisfink

Reisfink.pdf
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